Sicherheitskleidung für Kinder - Tipps für Eltern

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Kinder sind im Straßenverkehr und ihrer Freizeit besonderen Gefahrenmomenten ausgesetzt. Egal, ob gemeinsam mit den Eltern unterwegs oder beim Spielen mit Freunden – Schrammen und andere Blessuren gehören zum Heranwachsen dazu. Aber: Nicht immer geht es glimpflich ab.

Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung kommt es in der Schweiz jährlich zu 2.000 Unfällen mit Kindern unter 16 Jahren im Straßenverkehr. Dabei ist es in 13 Fällen zu Todesopfern gekommen. Rechnet man die Zahl all jener Kinder ein, die nicht im Straßenverkehr, sondern aus dem Bolzplatz oder in der Halfpipe verunglücken, wird die Anzahl der Verletzungen schnell größer.

Die Alltagsgefahren sollten Eltern also keineswegs unterschätzen. Ganz vermeiden lassen sich Unfälle in Garten und Co. wahrscheinlich nie. Aber zumindest das Thema Vorbeugen muss für Eltern in den Mittelpunkt rücken – etwa durch das Tragen von Sicherheitskleidung für Kids. Gerade dann, wenn Kinder mit dem Fahrrad unterwegs sind oder mit Skateboard und Inlinern durch die Nachbarschaft toben, hilft die Kleidung beim Vermeiden schwerer Verletzungen.

Kinder im Straßenverkehr – welche Sicherheitsmaßnahmen sind sinnvoll?

Kaum ein Kind wird in den Jahren bis zur Pubertät ohne Stürze durchs Leben kommen. Beim Ballspielen ist man genauso schnell hingefallen wie bei den ersten „Gehversuchen“ auf zwei Rädern. Gerade das Lauf- und Fahrrad darf im Hinblick auf die Sicherheit Heranwachsender nicht unterschätzt werden. Auf Echo-Online.de wird empfohlen, den Kleinen vorher eine Probefahrt zu ermöglichen, um letztlich auch ein passendes Laufrad zu kaufen und die Sicherheit zu erhöhen.

Schürfwunden können genauso schnell auftreten wie Frakturen und schlimmere Verletzungen – wenn das Kind auf den Kopf stürzt. Die Folge können schwere Kopfverletzungen sein, in deren Folge letztlich auch das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Problem: In den Köpfen vieler Eltern sind diese Probleme nicht präsent.

Wie sollte die Sicherheitskleidung für den Nachwuchs im Straßenverkehr aussehen? Zu den wichtigsten Elementen gehört der Fahrradhelm. Dieser sollte schon mit dem ersten Ausprobieren eines Laufrads zur obligatorischen Ausrüstung gehören. Sicherheitskleidung mit Protektoren muss in dieser Phase noch nicht sein. Spätestens, wenn der Umstieg aufs Rad erfolgt, ist aber auch hieran zu denken.

Welche Anforderungen muss das Sicherheitsequipment genügen? Ein wesentlicher Aspekt betrifft den Schutz der Gesundheit. Protektoren sollen Gelenke, Knochen und Gewebe vor Verletzungen schützen. Gleichzeitig besteht die Schutzfunktion noch aus einem zweiten Element. Unfälle mit Kindern passieren im Straßenverkehr oft aufgrund der Tatsache, dass Autofahrer Heranwachsende übersehen. Sicherheitskleidung in starken Signalfarben erhöht deren Sichtbarkeit – und hilft so bei der Vermeidung eines Unfalls.

Die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen für Kinder im Straßenverkehr:

-      Unbedingt einen Fahrradhelm nutzen

-      Protektoren zum Schutz für Gelenke und Knochen

-      Sicherheitskleidung in Signalfarben ist gerade in der Dunkelheit sehr hilfreich

 

Fahrradhelme schützen Betroffene im Straßenverkehr bei Unfällen nachweislich und sind auch für Kinder sehr gut geeignet!

 

Warnwesten für Kinder sind sehr hilfreich

Überhaupt spielt die Sichtbarkeit der Kleidung bei Kindern eine große Rolle. Anders als Erwachsene wird der Nachwuchs gerade wegen des Größenunterschieds schnell übersehen. Bunte Farben und reflektierende Elemente verringern das Unfallrisiko. Dabei geht es nicht um Kleidungsstücke wie T-Shirt, Schuhe oder Jacken. Gerade das Tragen einer Warnweste sorgt dabei für mehr Schutz, wenn Kinder außerhalb der Wohnung unterwegs sind.

Tipp: Warnwesten für Heranwachsende müssen besonderen Ansprüchen genügen – sowohl im Hinblick auf robuste Stoffe und eine entsprechende Verarbeitung. Gleichzeitig müssen die Westen so gefertigt werden, dass Kinder nicht übermäßig stark schwitzen, weshalb sich Warnwesten auf Basis von Funktionskleidung empfehlen, engelbert strauss bietet hier entsprechende Produkte und zeigt die wichtigsten Aspekte auf.

Wann sollten Kinder Sicherheitskleidung außer beim Spielen noch tragen? Obwohl in der Freizeit beim Toben wahrscheinlich die größten Risiken drohen, ist der Griff zur Warnweste noch in einer anderen Situation ratsam – wenn es ums Autofahren geht. Gerade auf Fernverkehrsstraßen oder Autobahnen sind Pannen keine Seltenheit, gleichzeitig aber auch gefährlich. Der fließende Verkehr erreicht hohe Geschwindigkeiten. Eine kleine Unachtsamkeit reicht – und es droht ein Desaster. Kinder, die Warnwesten tragen, werden auch hier leichter wahrgenommen.

Was ist sonst noch zu beachten?

Eltern wollen für ihren Nachwuchs nur das Beste. Ein Grundsatz, gegen den niemand etwas einwenden kann. Gleichzeitig muss Familien aber klar sein, dass auch die Gefahr besteht, über das Ziel hinauszuschießen. Wichtig muss sein, dass Sicherheitskleidung und Equipment wie der Helm oder Protektoren nur dann ihr Potenzial entfalten, wenn deren Qualität und Verarbeitung stimmen.

Beispiel: Ein Fahrradhelm, der auf den ersten Blick stabil wirkt, sich beim Sturz aber in seine einzelnen Bestandteile zerlegt, bietet keinen wirksamen Schutz. Eltern sind daher in jedem Fall angehalten, an der Sicherheit ihrer Kinder nicht zu sparen.

Hier den Rotstift ansetzen ist nicht nur fahrlässig, es kann für Kinder gefährlich werden. Ein weiterer Punkt geht über das eigentliche Sicherheitsequipment hinaus. Sicherheit beim Radfahren oder Boarden kann nur entstehen, wenn die Hardware – sprich das Fahrrad – in Ordnung ist. Ein loses Pedal, fehlende Reflektoren oder das kaputte Licht sind Aspekte, die Unfälle im Alltag begünstigen können.

Tipp: Ein Sturz beim Radfahren oder Skateboarden führt meist zu lädierten Knien oder Ellenbogen. Diese lassen sich mithilfe von Protektoren schützen. Die Hände werden dagegen gern vergessen. Dabei sind Kurzfinger-Handschuhe längst nicht nur Radfahrern bekannt. In Kindergröße erhältlich, schützen sie sowohl Handfläche als auch Handrücken – und beugen so Schürfwunden vor.

Fazit: Sicherheit steht immer an erster Stelle

Egal, ob beim Spielen und Toben, auf dem Fahrrad oder im Auto – Sicherheit spielt für Eltern und Kinder immer eine prominente Rolle. Aufgrund der verschiedenen Anforderungen muss Sicherheitskleidung für jeden der genannten Bereiche bestimmte Eigenschaften mitbringen. Wo Stürze drohen, sind Protektoren genauso gefragt wie ein schützender Helm. Auch wenn das Laufrad vielleicht nicht unbedingt gefährlich wirkt – ein Sturz kann bereits hier erhebliche Verletzungen nach sich ziehen.

Und auch wenn die Kinder größer werden und zunehmend außerhalb und ohne Aufsicht der Eltern unterwegs sind, kann Sicherheitskleidung Unfälle vermeiden helfen. Hier muss die Schutzfunktion aber genauso im Mittelpunkt stehen wie ein möglichst großer Tragekomfort. Ein wichtiger Punkt hat zwar nichts mit der Sicherheitsbekleidung zu tun, kann aber trotzdem die Gesundheit schützen – die Tetanusimpfung. Wer all diese Punkte beachtet, kann die Sicherheit der eigenen Kinder auf diesem Weg deutlich erhöhen.

 

Bildquellen:

Abbildung 1: © SylwiaAptacy (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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