Familie und Motorradtouren – Wie geht das?

Eigentlich erfüllen sich Motorradliebhaber – statistisch gesehen – meist erst nach der Familienphase den Traum vom Zweirad. Doch auch wenn die Kinder noch nicht aus dem Haus sind, passt das Motorrad mitunter gut in das Familienleben. Wir verraten, wie das geht.

Die Voraussetzungen für das Motorrad im Familienkreis

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Es gibt Menschen, die der Meinung sind, Familienväter und Mütter würden nicht auf Motorräder gehören.

Meist geht es dabei um das Unfallrisiko oder die vermeintlich sehr hohen Kosten für das im Familienalltag eher unpraktische Gefährt.

Dennoch mehren sich die Motorräder in den Schweizer Familien.

Jetzt, da die Wälder und Wiesen entlang der Straßen in sattem Grün stehen, sind Ausflüge mit dem Motorrad und anschließende Wanderungen natürlich besonders verlockend.

Ob Oldtimer mit Beiwagen oder ein Familienausflug mit Motorrad und Auto – es spricht eigentlich nichts dagegen. Grundvoraussetzung dafür ist neben einer vorrausschauenden Fahrweise natürlich ein gut gewartetes, verkehrssicheres Motorrad. Abgefahrene Pneus sind beispielsweise eine bekannte Unfallursache.

Neue Reifen, die sich in Tests und zahlreichen Kundenbewertungen bereits bewährt haben, findet man bei Online-Reifenhändlern. Im Übrigen sollen verschiedene technische Neuheiten für mehr Sicherheit sorgen: Die sogenannte Airbag-Weste kann zum Beispiel zusätzlichen Schutz bieten. Als Präventivmaßnahme ist ein Fahrsicherheitstraining jedoch nicht zu ersetzen.

Welche Maschine soll es sein?

Motorradmodelle aus den Kategorien „Sporttourer“ und „Supersportler“, die dafür bekannt sind, Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, sind als Familienmotorrad sicher weniger geeignet als solche Maschinen, mit denen man gemütlich cruisen kann. Allerdings gehören alltagstaugliche Sporttourer den Verkaufszahlen nach gerade bei Männern zu den beliebtesten Modellen. Das Touren-Motorrad, das sich besonders für längere Reisen eignet, rangiert in der Gunst der Motorradliebhaber aber auch auf den vorderen Rängen. Chopper sind derzeit weit weniger beliebt.

 

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