Familienküche: Gesund essen kann man lernen

Familienküche: Gesund essen kann man lernen

Gesund leben, gesund essen. Eigentlich weiss man heute, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert. Doch oft bleiben gute Vorsätze in Sachen gesunde Küche im hektischen Familienalltag auf der Strecke.

Doch nahrhafte, ausgewogene Mahlzeiten müssen nicht zwingend zeitaufwändig sein, wie ein Blick auf zahlreiche Rezeptideen, beispielsweise von Hello Fresh verrät. Viele dieser Gerichte lassen sich schnell zubereiten und treffen den Geschmack grosser und kleiner Feinschmecker. Tatsächlich besteht in der Schweiz Nachholbedarf, was gesunde Ernährung angeht. Das hat unter anderem die erste nationale Ernährungserhebung MenuCH ergeben. Laut dieser Befragung essen Schweizer zu wenig Obst und Gemüse sowie Milchprodukte, während sie auf der anderen Seite zu viel Fleisch und Wurst verzehren.

Für die Neigung zu ungesundem Essen gibt es mehrere Gründe, wie Psychologen wissen. Das Essverhalten setzt sich nämlich aus drei Komponenten zusammen: Gewohnheit, Erziehung und Tradition. Dabei werden die Grundsteine für die Ernährung bereits in der Kindheit gelegt. Je öfter ein Kind eine bestimmte Speise zu sich nimmt, desto mehr gewöhnt es sich daran und lernt schliesslich, bestimmte Lebensmittel zu lieben. Die Eltern, aber später auch Spielkameraden und Mitschüler, beeinflussen mit ihrem eigenen Essverhalten die soziale Komponente des Essens: Wenn im Umfeld eines Kindes jeder bestimmte Gerichte ablehnt, führt das dazu, dass es diese ebenfalls nicht mag. Dazu kommt noch die Tradition, nach der bestimmte Gerichte einfach dazugehören. Beispiel: Fisch am Freitag oder Stunggis am Samstag.

So entwickelt sich nach und nach der persönliche Geschmack, der eine Umstellung nicht leicht macht: Ein Schweizer mit Lust auf Fleisch wird sich von vegetarischer Küche höchstwahrscheinlich nicht besonders schnell begeistern lassen. Dann kommt – vor allem bei Berufstätigen – der bereits erwähnte Zeitmangel dazu: Abends werden eher Klassiker wie Schnipo in Pfanne und Fritteuse geschmissen, als zunächst frische Zutaten einzukaufen, die dann auch noch zubereitet werden wollen. Hier bieten Kochboxen eine gute Alternative, um sich das Anstehen im Supermarkt zu sparen: Bei diesen Boxen werden alle benötigten Zutaten für gesunde Gerichte in passenden Mengen geliefert.

Auf eine gesunde Ernährung umzustellen, funktioniert nicht von heute auf morgen. Doch es gibt einige Tricks, wie ungeliebte, gesunde Lebensmittel in den familiären Speiseplan aufgenommen werden können. Zum einen, in dem man sie mit Bestandteilen mixt, die man mag. Schnipo beispielsweise lässt sich prima mit einem knackigen Salat ergänzen. Zum anderen sollte man sich Zeit lassen: Es braucht acht bis zehn Versuche, bis man ein bisher verschmähtes Gericht gern isst.

Fit und gesund bleibt man aber nicht vom Essen allein. Bewegung gehört auch dazu. Hier gilt prinzipiell das Gleiche wie bei der Ernährung: Lernt ein Kind schon früh Spass an der Bewegung, wird es diesen auch als Erwachsener haben. Umso wichtiger, dass die Eltern diesen Spass auch fördern. Dazu gibt es viele Möglichkeiten wie ein Ausflug in ein Kletterzentrum oder der Besuch eines Waldlehrpfads. Bewegung ist nämlich ein wichtiger Baustein für die Gesundheit. Doch wie eine Studie der Weltgesundheitsorganisation zeigt, treiben mehr als 85 Prozent der Kinder und Jugendlichen zu wenig Sport und unterschreiten die WHO-Empfehlung von einer Stunde Bewegung pro Tag deutlich.

Empfehlungen

Naturstation Silberweide
Zurich > Uster
Unweit vom Greifensee ist die Naturstation Silberweide zu finden. Dort erfahren Familien mehr über das Schutzgebiet Greifensee und bietet einen spannenden Einblick in die lokale Tier- und Pflanzenwelt. Mehr erfahren...
  • Kinderwagengerecht
  • Parkplatz vorhanden
  • Spielplatz Outdoor
  • Schönwetter
  • Aussichtspunkt