Veloausflüge mit dem Baby

Für aktive Eltern ist es selbstverständlich, nicht allzu lange nach der Geburt wieder die ersten Ausflüge mit dem Velo zu planen. Sofern bei der Ausrüstung einiges beachtet wird, spricht auch gar nichts dagegen, dass auch der Nachwuchs mitfährt.

Mama und Baby müssen fit sein

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Wann Sie sich wieder aufs Velo schwingen können, um eine längere Tour zu fahren, müssen ganz allein Sie selbst entscheiden. Einige Mamis sind bereits zwei Monate nach der Geburt wieder fit genug für eine Velotour, andere brauchen etwas länger, bis ihr Körper wieder voll einsatzbereit ist.

Sollten Sie noch Beschwerden haben, was insbesondere nach einem Kaiserschnitt oder aber schwereren Geburtsverletzungen durchaus noch einige Monate nach der Niederkunft vorkommen kann, so geben Sie Ihrem Körper die nötige Zeit. Unterstützen Sie ihn ruhig bei der Erholung, indem Sie Rückbildungsgymnastik machen und dabei vor allem ihren Beckenboden trainieren. Gezieltes Beckenbodentraining (hier die Definition) ist nämlich das, was vielen Frauen am meisten nützt!

Selbstverständlich sollte auch Ihr Baby fit für den Veloausflug sein. Wir raten dazu, zuerst lediglich kurze Strecken (z. B. zum Einkaufen) mit dem Nachwuchs zu fahren. Klappt das, so können Sie eine erste Tour wagen. In jedem Fall beachten sollten Sie bei jeglichen Fahrten auf dem Velo, dass Ihr Baby sicher im Anhänger oder auf dem Kindersitz mitfährt. Nicht mitnehmen dürfen Sie Ihr Kind im Tragetuch – das ist aus Sicherheitsgründen nur bei leichten Wanderungen, nicht aber bei Velotouren erlaubt.

Kindersitz und Anhänger – das ist zu beachten

  • Anhänger: Der wohl grösste Vorteil des Anhängers ist wohl der, dass sich in den meisten Modellen eine Babyschale befestigen lässt – theoretisch können also bereits die ganz Kleinen mitfahren. Wichtig ist dabei jedoch, dass die Winzlinge möglichst keinen Erschütterungen ausgesetzt sind, weshalb auf eine gute Federung zu achten ist.

    Für das Kind bedeutet der Anhänger im Vergleich zum Sitz in jedem Fall ein Plus an Sicherheit, da er von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird und Kinder im Fall eines Sturzes nicht tief fallen. Auch für die Eltern bietet der Anhänger mehr Komfort, zumal hier sogar noch Gepäck verstaut werden kann.

  • Kindersitz: Viele Eltern steigen dennoch auf den Velokindersitz für den Gepäckträger um, sobald der Nachwuchs sicher sitzen kann. Die Hauptgründe dafür: Er ist sowohl platzsparender als auch günstiger. Auch fühlen sich einige Kinder im Sitz sicherer, weil die Eltern ganz in der Nähe sind. Im Stadtverkehr sind Kindersitze ohnehin erste Wahl, schliesslich befinden sich die Kids hier nicht wie beim Anhänger auf gleicher Höhe mit Abgasen aus Autoauspuffen.

    Eltern sollten allerdings beim Kauf darauf achtgeben, dass der Sitz über eine stabile Kopf-, Rücken- und Beinstütze verfügt und von einer offiziellen Stelle geprüft wurde.

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